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Geschafft! - Neuigkeiten aus dem Pfarr- und Gemeindehaus in Lodersleben!


Endlich kann das Pfarr- und Gemeindehaus Lodersleben wieder neu mit Leben gefüllt werden! Sanierung mit Mitteln aus dem ELER-Programm abgeschlossen.

 

Das barocke Pfarrhaus mit seinem mächtigen Mansardendach liegt auf einer exponierten Höhe mitten im Dorfzentrum und ist aus allen Richtungen weithin sichtbar.

Südwestlich gegenüber kommuniziert das sanierte Barockschloss mit einem ebenso mächtigen und größeren Mansardendach. Nordwestlich liegt der Kirchhof (welcher als öffentlicher Durchgang vom Oberdorf zum Unterdorf genutzt wird) mit seiner sanierten barocken Kirche und zahlreichen bildhauerisch wertvollen barocken Grabsteine und Epitaphien.

 

Den Platz vor dem Pfarrhaus säumen noch eine kleine ehemalige Kapelle (heute Heimatstube) mit anschließenden Freilandmuseum, sowie die ehemalige Mädchenschule (jetzt privates Wohnhaus), Trautmanns Bauerngehöft (Wohnhaus mit barockem Mansardendache) und Fischers Gut. Im Mittelpunkt unter einer alten Eiche steht das sanierte Kaiser-Wilhelm-Denkmal (1878) mit einer Büste von Kaiser Wilhelm II. auf einer Stehle.

 

Das Pfarrhaus ist sowohl als Einzeldenkmal, als auch im vorgenannten barocken Ensemble geschützt.

 

Das Pfarrhaus wird vielfältig öffentlich als auch kirchlich genutzt.

Sowohl die Elektrik und die Trink- und Abwasseranlage wurden in den letzten Jahren komplett erneuert.

Für die Nutzung sind Toiletten, Küche, Dusche, Versammlungsräume und Schlafräume für Pilger oder Wanderburschen auf der Walz vorhanden.

 

Das Pfarrhaus ist das letzte unsanierte Gebäude im barocken Dorfensemble gewesen. Um die generationsübergreifenden Funktionen des Hauses zu erhalten und zu erweitern, musste es instandgesetzt werden.

 

Ziel dieser Baumaßnahme war die Sanierung des Daches, der Fenster und der Außentür, sowie der Fassade einschließlich der Gewände von Fenstern und Türen unter Beachtung der denkmalpflegerischen Zielstellung.

 

Nach Vorlage des Bewilligungsbescheides für die Fördermittel im Sommer 2019 wurde bereits im November 2019 mit den Bauarbeiten begonnen. Es wurde bereits das Gerüst gestellt und die Winterfestmachung von Fenstern und der Außentür durchgeführt. Auch war es bereits im November 2019 möglich, einige Steinmetzarbeiten vor in der Werkstatt auszuführen.

 

Aufgrund des milden Winters wurde bereits im Januar 2020 mit der Aufnahme der alten Dacheindeckung abschnittsweise begonnen. Dazu tangierend wurden notwendige Zimmererarbeiten im Dachstuhl ausgeführt.

Anfang März 2020 wurde mit den Steinmetzarbeiten vor Ort begonnen. Es wurde der Sockelbereich saniert und die Gewände von Fenstern und der Eingangstür ausgebessert oder zum Teil gegen neue Bauteile ausgetauscht.

Weiterhin erfolgte die statische Sicherung der Südfassade durch den Einbau von Mauerankern, welche über die gesamte Hausbreite eingebaut worden sind.

Der Außenputz wurde ausgebessert.

Im April/Mai 2020 erfolgte der Einbau der neuen Fenster und der aufgearbeiteten Außentür. Parallel dazu erhielten die Fassade und die Gewände von Fenstern und Tür einen neuen Anstrich.

In der letzten Maiwoche wurden die Dacharbeiten beendet. Im Juni erfolgte der Abbau des Gerüstes und die Endreinigung der Baustelle, so dass am 09.06.2020 die Endabnahme für alle Gewerke vorfristig und ohne Mängel erfolgen konnte.